Freiwasser

    Videoanalyse im Freiwasser: Was du siehst und ins Wintertraining mitnimmst

    Johann Ackermann10. September 2026

    Johann Ackermann erklärt einer Workshopgruppe am Ufer des Sees in Losheim eine Übung

    „Ich dachte, mein Arm macht etwas ganz anderes.“ Genau diese Lücke zwischen Gefühl und Bewegung macht eine Videoaufnahme interessant. Du spürst dein Schwimmen von innen. Eine Kamera zeigt dir eine zusätzliche Perspektive.

    Für uns ist die Aufnahme der Einstieg in ein Gespräch: Was sehen wir tatsächlich? Was ist für dein Schwimmen gerade relevant? Und woran kannst du als Nächstes arbeiten?

    Warum wir draußen filmen

    Im Freiwasser kommen Aufgaben dazu, die auf einer ruhigen Beckenbahn weniger Raum einnehmen. Du schaust nach vorn, hältst die Richtung und reagierst auf die Wasseroberfläche. Auch ein Neoprenanzug kann verändern, wie sich deine Bewegung anfühlt.

    Wir wollen dein Schwimmen in diesem Zusammenhang sehen. Eine Aufnahme aus dem See beantwortet andere Fragen als ein einzelner Technikclip aus dem Hallenbad. Beide Perspektiven können sich ergänzen.

    Eine Auswertung braucht eine klare Frage

    Wir schauen beispielsweise darauf, wie du den Kopf zur Atmung bewegst, wie deine Arme ins Wasser eintauchen oder was beim Orientierungsblick passiert. Welche Punkte wir beurteilen können, hängt auch von Sicht, Perspektive und Qualität der Aufnahme ab. Eine Szene zeigt nicht automatisch alles.

    Wichtig ist die Verbindung zu deiner eigenen Wahrnehmung. Fühlt sich der Blick nach vorn anstrengend an? Verlierst du danach den Rhythmus? Solche Fragen helfen uns, das sichtbare Bild mit deiner Erfahrung zu verbinden.

    Aus Feedback wird eine Aufgabe fürs Becken

    Ein Video allein gibt deiner nächsten Einheit noch keine Richtung. Deshalb gehört im Analyse-Paket ein Trainingsplan fürs Becken dazu. Du bekommst eine Grundlage, um die besprochenen Punkte im weiteren Training aufzugreifen.

    Ein sinnvoller Anfang ist ein klarer Schwerpunkt. Du übst ihn bewusst und nimmst ihn anschließend in dein normales Schwimmen mit. So bleibt die Auswertung mit deiner Praxis verbunden, statt als Datei auf dem Handy zu verschwinden.

    Notiere nach der nächsten Einheit kurz, was dir leichtfiel und was noch unklar war. Auch Fragen sind ein nützliches Ergebnis. Du musst eine neue Bewegung nicht nach einmaligem Anschauen beherrschen.

    Auch für Radfahrer und Läufer interessant

    Wenn Schwimmen im Winter neben Radfahren oder Laufen Platz bekommen soll, hilft eine konkrete Ausgangsfrage: Was möchte ich im Wasser lernen? Die Videoanalyse kann dir dafür Hinweise geben. Der Trainingsplan fürs Becken macht daraus Aufgaben für deine Schwimmeinheiten.

    Was im Paket enthalten ist

    Bei der Season Closing Tour kostet der Workshop 49 Euro. Für 69 Euro sind die individuelle Videoanalyse, die Auswertung und der Trainingsplan fürs Becken enthalten. Die Analyse ist eine zusätzliche Leistung und nicht automatisch Teil des 49-Euro-Workshops.

    Gemeinsam üben bei der Season Closing Tour

    Die Season Closing Tour powered by HUUB führt vom 20. September bis 10. Oktober 2026 zu 14 Stopps in Deutschland und Österreich. Wir nehmen uns zwei Stunden: 30 Minuten Theorie, 60 Minuten Workshop im Wasser und 30 Minuten Nachbesprechung.

    • 49 €: Workshop.

    • 69 €: Workshop mit individueller Videoanalyse, Auswertung und Trainingsplan fürs Becken.

    • Beim Kauf eines HUUB-Neoprenanzugs vor Ort: das Komplettpaket gratis.

    • Für Vereinsmitglieder: 10 % Rabatt.

    Alle Tourstopps und Informationen ansehen

    Titelbild: Coaching am Ufer während der Freiwassertour in Losheim. Es zeigt eine Erklärung in der Gruppe, keine individuelle Videoauswertung.

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